Andreas Kapui

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Grüß Euch!

Und warum? „Wieso läufst du so viel?“ Da habe ich einige Standardantworten parat. Kalorienverbrauch, „UHU“ bleiben, Masochismus, u.v.m. ! Das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Freilich gibt`s gute Tage wo es läuft. Oft beschäftigen mich über Stunden beim Lauf diverse Befindlichkeiten und nicht selten sage ich mir: „ Nie wieder!“. Doch da ich aus Schaden nicht klug werde sind mir Pein, Schmerz und Qual bald nicht mehr erinnerlich. Nur das befriedigende Gefühl der erbrachten Leistung manifestiert sich und wird mir zur Sucht!

Bis dato habe ich fast überall irgendwie das Ziel erreicht. Beim Traunsteinlauf (XII) wurde ich in Ebensee wegen Zeitüberschreitung  mit etlichen Blessuren aus dem Rennen genommen. Das war mein Super-Gau. Nach einer Runde schwang ich beim Mozart 100 (XIV) wegen Übermüdung ab. Eine hartnäckige Fußverletzung verursachte beim Dirnltal Extrem (XIV) mein bislang drittes DNF – Resultat! Der Körper regenerierte zwar, aber mental blieben Leere & Lehre!

Dennoch bin ich in einer Sphäre, wo ich mich im Traum nie wähnte. Lief ich früher eine Runde ums Fußballfeld, brauchte ich nicht mehr zum Match auf zu laufen, so kaputt war ich.

An Ultraläufen taugt mir die familiäre Atmosphäre. Man kennt und schätzt sich unabhängig vom läuferischen Niveau. Zudem wird ein Großteil des Startgeldes für Wohltätigkeit gespendet. Mit dem Benefizgedanken kann ich mich identifizieren. Wenn schon laufen, dann gern mit Sinn!

http://www.debra-austria.org/spenden/sport-charity/debrunner.html

Pfiat Euch  Andy

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