{"id":930,"date":"2015-11-04T22:07:17","date_gmt":"2015-11-04T21:07:17","guid":{"rendered":"http:\/\/100marathonclub.at\/?page_id=930"},"modified":"2016-02-12T03:23:23","modified_gmt":"2016-02-12T02:23:23","slug":"bernhard-keiler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.100marathonclub.at\/?page_id=930","title":{"rendered":"Bernhard Keiler"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-930 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/Wally-B\u00f6rni-Firenze1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/Wally-B\u00f6rni-Firenze1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni-Firenze1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni-Firenze1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni-Pisa1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni-Pisa1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.100marathonclub.at\/wp-content\/uploads\/B\u00f6rni2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>L\u00e4uferportrait\u00a0<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Exiltiroler in Wien<\/p>\n<p align=\"left\">3 Kinder: David (25), Sarah (23) und Julia (22).<\/p>\n<p align=\"left\">Enkelkinder: Es wurde mir versprochen, dass ich sp\u00e4testens in 5 Jahren an meinem 60. Geburtstag Gro\u00dfvater bin. Alternativ werde ich einen Ironman bestreiten.<\/p>\n<p align=\"left\">Beruf: F\u00f6rderungs- und Beratungsreferent der Landwirtschaftskammer \u00d6sterreich und Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des L\u00e4ndlichen Fortbildungsinstitutes <a href=\"http:\/\/www.lfi.at\">www.lfi.at<\/a><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Eine verr\u00fcckte Wette war der Start in ein \u201eL\u00e4uferleben\u201c<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Als ich im Jahr 1987 mit der Geburt meines Sohnes das Rauchen von heute auf morgen einstellte, war mir noch nicht bewusst, dass der K\u00f6rper eine Ersatzdroge braucht. Ich genoss das Leben als gem\u00fctlicher Familienvater und nahm in Solidarit\u00e4t zur 2. Schwangerschaft meiner Frau mehr als 20 kg zu. War ich in meiner 10 j\u00e4hrigen Raucherzeit noch ein aktiver und ambitionierter L\u00e4ufer gewesen, so konnte ich mich nach einer 10 monatigen Fresszeit kaum mehr fortbewegen. Als Zuschauer beim 3. Wien Marathon wettete ich mit meinem ebenfalls schwer \u00fcbergewichtigen Arbeitskollegen, dass wir die legend\u00e4ren 42,195 km beim n\u00e4chsten Wien Marathon schaffen werden. Unser Lehrbuch war die damalige Bibel des Laufsports \u201eThe complete book of running\u201c von James F. Fixx. Sein eindrucksvoller Leidensbericht \u00fcber die Teilnahme am Boston Marathon spornte uns nicht gerade an, aber daf\u00fcr war mir klar, dass ohne Gewichtsreduktion und regelm\u00e4\u00dfiges Training das Ziel nicht erreicht werden kann. Ich \u00e4nderte meine Lebensgewohnheiten komplett, nahm mit einer Di\u00e4t \u00fcber 20 kg ab und begann mit einem beinahe t\u00e4glichen Lauftraining. Damit war weitere schwere Sucht geboren.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Sehr ehrgeizige Ziele von Beginn an<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Wenn ich mir Ziele setze, dann werden diese mit beinahe wissenschaftlicher Akribie angegangen. Ich studierte beinahe alle zu der damaligen Zeit erh\u00e4ltlichen Trainingsphilosophien, beginnend mit Bewegungstraining ohne Angst (Kenneth Cooper) \u00fcber spezielle Marathontrainingsliteratur (Galloway, Steffny, Lydiard,\u2026) bis hin zu \u201eProgrammiert f\u00fcr 100 Lebensjahre\u201c (Ernst von Aacken). Es war nicht einfach, den richtigen Trainingsplan zu finden. Die Trainingsans\u00e4tze der Deutschen \u201eLaufen wie die Hasen\u201c waren mir zu hart, die australischen Ans\u00e4tze (Lydiard) zu locker und unverbindlich. \u00dcber die Laufschuhberatung im legend\u00e4ren Laufshop von Toni Nagy auf der Praterstra\u00dfe kam ich dann zu meinem ultimativen und bis heute g\u00fcltigen Trainingsplan. Mein Ziel f\u00fcr den 1. Marathon war dann auch sehr ambitioniert. Ich trainierte auf eine Zeit unter 3 Stunden. Wie den meisten Anf\u00e4ngern auch, passierten mir einige Trainingsfehler und so laborierte ich 6 Wochen vor dem 1. Marathon an einer Muskelzerrung und konnte bis einige Tage vor dem Start nur locker trainieren. Aber mir ging es damit immer noch besser als meinem Wettpartner, der schon am Abspecken scheiterte und nicht einmal mit dem Training beginnen konnte. Erst mit 10 Jahre Versp\u00e4tung lief er dann seinen ersten und einzigen Marathon.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Erstes Marathonfinish im Jahr 1989<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Der 1. Marathon war dann was das Erreichen meiner Wunschzeit betrifft ein Fiasko. Trotz Warnungen aller Ratgeber, den Marathon nicht zu schnell anzugehen, wollte ich mit einem 4 er Schnitt ein Polster f\u00fcr eine Zeit knapp unter 3 Stunden herausholen. Ich merkte schon nach 15 km, dass ich das Tempo nicht halten kann und ging dann zwischen 25 und 30 km komplett ein. Ich rettete mich mit einem 6 er Schnitt und einer Endzeit von knapp 3:20 ins Ziel. Ich lernte daraus sehr schnell und lief im selben Jahr noch den Marathon in Venedig unter 3 Stunden und konnte bei meinem 2. Wien Marathon den 4 er Schnitt mit einer bis heute g\u00fcltigen pers\u00f6nlichen Bestzeit von 2.50:16 beinahe ins Ziel bringen. Es folgten noch einige Sub 3 Marathonzeiten, aber ich hatte Geschmack an der Distanz und an den verschiedenen Destinationen gefunden. Im Jahr 1990 lernte ich beim New York Marathon meinen bis heute besten Lauffreund Gerhard kennen. Er brachte mich zum Lauftreff Konrath in den Prater und animierte mich zu zahlreichen Marathonreisen. Ohne ihn h\u00e4tte ich heute sicher keine 100 Marathonfinish Transparente gesehen.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Teilnahme an \u00fcber 100 Laufveranstaltungen in 3 Jahren<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">In meiner \u201eL\u00e4uferkarriere\u201c habe ich aber zu Beginn nicht nur den Marathon im Mittelpunkt gesehen, sondern auch die Verbesserung meiner Bestzeiten auf allen Laufdistanzen ab 3000m. Ich bin Ende der 80er Anfang der 90er praktisch bei allen LCC L\u00e4ufen im Prater dabei gewesen und der legend\u00e4re Adolf \u201eDolfi\u201c Gruber versprach mir damals in einem selbst\u00a0 getippten Schreiben (so wie seine legend\u00e4ren Ergebnislisten), dass ich mit seinem Trainingsprogramm (\u00fcber 100 km in der Woche) eine Zeit von 2 Stunden 30 Minuten erreichen werde. Mir war dann doch meine Freizeit f\u00fcr die Familie und andere Hobbies wichtiger. Da ich beruflich sehr oft auch am Wochenende in ganz \u00d6sterreich unterwegs war, nutzte ich die Gelegenheit f\u00fcr zahlreiche St\u00e4dtel\u00e4ufe (Linzer 3 Br\u00fcckenlauf, Leobener Fuzolauf, Steyr, Villach, V\u00f6lkermarkt, Pinkafeld, M\u00f6dling, Hirtenberg) aber auch sch\u00f6ne Landschaftsl\u00e4ufe wie der Wolfgangseelauf, der Mondseelauf oder der Gro\u00dfglockner Berglauf standen auf meinem Programm.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Inoffizielle Marathonbestzeit in London<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Nach meinem 2. New York Marathon im Jahr 1993 startete ich zum geplanten Abschluss meiner Marathonkarriere das Projekt Verbesserung der Marathonbestzeit f\u00fcr das Jahr 1994.<\/p>\n<p align=\"left\">In diesem Jahr pulverisierte ich meine bisherigen Bestzeiten auf allen Distanzen: 3000m in 09:18 (Vienna Cricket Platz) 5 km in 17:20 (Gel\u00e4ndelauf Stadlau), 10 km in 35:09 (St. P\u00f6lten), <strong>Halbmarathon in 01:17:59<\/strong> (LC Lusthaus Prater) und 25 km in 1:30:20 (Mondseelauf) und buchte dann (nat\u00fcrlich gemeinsam mit Gerhard) beim damals legend\u00e4ren Marathonreiseb\u00fcro Runners unlimited P + R Reisen (Nora Kollreider) den London Marathon. Wie bisher musste dann jeder f\u00fcr sich schauen, wie er zum Start in den Greenwichpark kam. Zudem war das Wetter (4\u00b0C und Wind) f\u00fcr lange Aufw\u00e4rmphasen im Startgel\u00e4nde nicht geeignet. Also bin ich relativ knapp vor dem Beginn des Marathons in Blackheath gelandet und musste mich im hintersten Teil des f\u00fcr mich vorgesehenen Startblocks einordnen. Nach dem Startschuss vergingen mindestens 10 Minuten bis ich das Starttransparent erreichte. Zeitmessung mit Chip gab es damals in London noch nicht. Damit war jede Ambition auf eine Bestzeit dahin. Ich erreichte das Ziel zwar in offizielle 2.55:34. Meine Stoppuhr zeigte damals <strong>2.45:06<\/strong> am Display und das ist f\u00fcr mich bis heute meine heimliche Marathonbestzeit forever.<\/p>\n<p>Meine\u00a0<a title=\"B\u00f6rnis aktuelle Marathonergebnisse\" href=\"http:\/\/www.marathonaustria.com\/data.asp?Person=&amp;Name=Keiler+Bernhard&amp;Verein=&amp;Lauf=&amp;MW=M&amp;Region=&amp;Sort=3&amp;IM=0\">bisherigen Marathonerfolge.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00e4uferportrait\u00a0 Exiltiroler in Wien 3 Kinder: David (25), Sarah (23) und Julia (22). 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