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Doch (noch) nicht 504 – 02.06.2013 – Immenstadt, www.iller-marathon.de

4x war ich bisher am ersten Sonntag im Juni beim Marathon in Immenstadt im Oberallgäu. Wenn auch das Wetter unterschiedlich war, war es immer ein schöner Landschaftsmarathon mit freundlich bayrischem Ambiente. Also jederzeit zum Wiederkommen einladend. Nach dem Motto klein aber fein.

Es ist zwar schon Juni, aber noch nicht Sommer. Die vorangegangen Tage waren verregnet. Zuviel Regen ergibt Hochwasser, das zur Absage des 23. Iller-Marathons führte – http://www.iller-marathon.de/Hochwasser.html

Und wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen. Am Vortag Anreise mit der Bahn. Bis München kein einziger Regentropfen. Zwischen München und Immenstadt begann der Regen. In Immenstadt so stark, dass das Bahnhofsrestaurant zum Verweilen einlud. Während einer Regenpause Sprint zum Hotel. Juhuuu – Mansardenzimmer, jeder Regentropfen auf das Hoteldach war zu hören. Und es gab 2 Tage Dauerregen! Regenspaziergang ins Auwaldstadion zur Startnummernausgabe, dieses Jahr hat es geklappt und ich war nicht wie im Vorjahr in der Damenstartliste. Ich bekomme ein Männerstartsackerl mit dem Hinweis, das der Marathon wegen des Regens und Vermurungen nicht stattfindet und ich es mir aussuchen kann, ob ich am Halbmarathon teilnehme. Der Marathonkurs ist eine Schleife wie eine 8, der erste Teil ist laufbar, der zweite Teil entlang dem Fluss Iller nicht. Den ersten Teil zweimal zu laufen sei organisatorisch nicht bewältigbar. Bei einer Anreise von 585 Kilometern will ich wenigstens einen Halben laufen. Das Startgeld bekomme ich sowieso nicht zurück. Ein Teller Pasta ist übrigens gratis. Wie ein Baumwoll-T-Shirt.

Nach einem anstrengenden deutschen Fußball-Cupfinalspiel zwischen zwei Ösis von Bayern München und Stuttgart und zwei Ösi-Toren bin ich nach dem Feiern dann doch froh, am nächsten Tag lediglich einen Halben zu laufen. Denkste! Wir kommen im Regen pünktlich zum Start, dass heißt eine Minute vorher, um nicht zu sehr vorgeweicht weglaufen zu müssen. Der Chef kommt uns schon entgegen und winkt. Winkt uns ab. Auch Halbmarathon abgesagt, Strecke aufgrund des Dauerregens in der Nacht unbelaufbar! Der Chip wird uns weggenommen. Was bleibt ist ein Jog mit Startnummer bei Regen. Rund 16 Kilometer in zwei Stunden und ein Einsehen, Marathon an diesem Tag wäre nicht lustig gewesen.

Bleibt noch die Bahn-Heimreise. Gebucht 1. Klasse mit einmal umsteigen. Das ist Bordrestaurant inklusive. Erster Zug überfüllt, 150 Km Barplatz. Zweiter Zug fährt mit geschlossenem Bordrestaurant, da das Personal den Zug wegen Hochwasser verpasst hat. Und fährt wegen Überschwemmungen zwischen Rosenheim und Salzburg von München über Passau nach Linz. Dort ist Endstation. Grund sind Überschwemmungen zwischen St. Valentin und Amstetten. Ersatzzug von Linz nach St. Valentin (rund 30 Km, Zug überfüllt). Ersatzbus von St. Valentin nach Amstetten (rund 34 Km, Bus überfüllt). Zug von Amstetten nach Wien (rund 120 Km, Zug überfüllt, nur Stehplatz). Mit 2 Stunden 39 Minuten Verspätung am Zielbahnhof. Wochenend-Resümee: Viel Regen, Bekleidung oftmals sehr nass, 1170 Kilometer Reise und kein Marathon.

503 – 26.05.2013 – Oberwart, 3.48.39, www.marathonaustria.com

Marathon bei Freunden und Freundinnen. Peter’s 50. Geburtstag! Peter’s 100. Marathon! Herzliche Gratulation! Der ORF Burgenland war auch da: http://tvthek.orf.at/programs/70021-Burgenland-heute/episodes/6011513-Burgenland-heute/6014651-Wetter

Witz des Tages: Die im Alter um den Schulbeginn beiden Töchter unseres Clubstatistikers, einem Zahlengenie, haben mitbekommen, dass Peter seinen 100. Marathon an seinem 50. Geburtstag läuft. Das Verhältnis 2 zu 1 war ihnen rechnerisch schlüssig. Dann haben sie aus dem Lautsprecher gehört, das ich meinen 503. Marathon laufe und haben ihre Mama gefragt wie alt dann ich sei …..

Vollständigkeitshalber halte ich fest: Peter könnte mein Marathon-Zwillingsbruder sein. Jedoch könnte ich real gesehen auch sein jüngerer Marathon-Bruder sein.

Diesen Witz habe ich erst nach meinem Zieleinlauf gehört. Während des 30-Runden-Marathons ergab sich kein Lauf mit Damenbegleitung, aber einer mit Wolfgang, wobei beim Auflaufen auf die 5-Stunden-laufenden Damen seltsamerweise immer ich abgedrängt und am Schluss um 4 Minuten abgehängt wurde. Aber wie im Jahr 2000 beim Abendmarathon in Wörschach – damals hat mich Wolfgang in der Finsternis der Nacht in der letzten Kurve überholt, defacto war das ja bereits der (unbeleuchtete) Zielkanal! – liefen wir auf’s Klassenstockerl. Damals auf Platz und 3 und 2, diesmal auf Platz 2 und 1! Je älter desto besser? Wir haben keinen Wein getrunken, Wolfgang war damals und heute vor mir im Ziel. Und nach 13 Jahren wurden wir um weniger als 42 Minuten langsamer (2000 finishten wir nach 3.10.07 bzw. 3.10.26).

Danke an Peter und sein Team für die tolle Veranstaltung samt amüsanter SiegerInnenehrung! Freue mich auf 2014 in Oberwart und bis dahin auf einige weitere gemeinsame lustige Marathonreisen.

Meine Garmin zeigte 43,25 Kilometer. Auf der Außenbahn ist es halt immer länger.

502 – 19.05.2013 – Würzburg, 3.51.52, www.wuerzburg-marathon.de

Mein 4. Marathon in Würzburg. Mein Streckenrekord von 2003 in 3.03.51 blieb unerreicht, aber ich war um 0.13.08 schneller als 2012. Laut Wettervorhersage die ganze Woche voher: Regen bei 9 oC, aber seit Samstag Abend sehr warm. Heute fast wolkenlos und Badewettertauglich. HM 1.53.51, ohne die HalbmarathonläuferInnen auf der zweiten Runde in der Sonne auf heißem Asphalt 1.58.01 (+ 0.04.10). Hörbares Publikum in der Altstadt, vereinzelt auch außerhalb. Alle sehr freundlich, Verpflegung top (auch gekühlte Apfelsaftschorle). Eine Damenbegleitung hatte ich diesmal nicht gefunden, aber die Medaillendamen waren spitze! Nach einem Erdinger alkoholfrei bin ich die Strecke zurück und ohne Chip mit bella Helene unter 4.30 nochmals über die Ziellinie. Nach der Dusche und einem Sonnenbad auf der Hotelterrasse gelang noch der Gepäckstransfer vom Hotel ins Auto, bevor kräftiger Sturm aufkam, der sogar die Absperrgitter umwarf. Es kühlte stark ab und er blieb nicht aus. Der Regen war da, aber die Laufschuhe längst im Trockenen.

Von einer Krise sah ich in Würzburg wie auch zuvor in Düsseldorf und Regensburg nichts. Die Bauwirtschaft muss ausgebucht sein. Bin gespannt was in den kommenden Jahren aus den vielen Baustellen 2013 geworden ist.

Tolle Fotos von Klaus1 sowie Berichte von Anton und Klaus2 auf www.marathon4you.de!

Sieger 2.29.04, 528 Männer, Siegerin 2.54.05, 89 Frauen, 617 FinisherInnen.

9 Österreicher (6 Männer, 3 Frauen).

Laut Vorankündigung nächster Marathon am 27.04.2014 – wie der in Düsseldorf!

501 – 12.05.2013 – Regensburg, 3.56.07, www.regensburg-marathon.de

In Regensburg habe ich von 2000 bis 2011 den Marathon 12x gefinisht und eine durchschnittliche Laufzeit von 3.27.21 erreicht. 2012 ist der Marathon ausgefallen. Diesmal war sowohl für Regensburg als auch für mich ein Neubeginn. Regensburg kehrt zurück auf den bewährten zwei Runden-Marathonkurs, ich beginne nach 500 Marathons wieder mit einer Eins.

Erste Hälfte als Mitläufer bei den hübschen unter zwei Stunden-Halbmarathon-Damen 1.59.19, zweite Hälfte 1.56.48 oder um 0.02.31 schneller, jedoch über die Ziellinie gemeinsam mit einer Marathon-Dame, die in ihrer Klasse Rang 3 erläuft. Durch die Brückensanierung gab es diesmal keine Donauüberquerung und auch keine nennenswerte Steigung, das Kopfsteinpflaster in der Altstadt gehört zum Weltkulturerbe. Sehr gutes Laufwetter, kühl, trocken, eher selten sonnig. Bei Km 39 begann es zu tröpfeln, bei Km 40 leicht zu regnen, ab Km 41 Wolkenbruch. Von mir kam nichts trocken ins Ziel. Sogar die Zielverpflegung war durch und durch nass. Es gelang mir das Kunststück, meinen Rucksack vom Gepäckszelt halbwegs trocken zu den Duschen zu bringen. Das Wasser der Duschen war genauso nass wie das Wasser vom Wolkenbruch, jedoch viel wärmer. Da das Westbad zurzeit umgebaut wird (Sonnenbaden wäre heute nicht möglich gewesen), ist das übliche anschließende Thermalwasserschwimmen entfallen. Aber irgendwann ist Wasser sowieso zu viel. Der nächste Marathon wurde für den 04.05.2014 angekündigt, entgegen dem Namen der Stadt dann wieder in der Sonne.

Sieger 2.41.39, im Ziel 473 Männer, davon 9 Österreicher. Siegerin 3.05.17, im Ziel 71 Damen, davon keine Österreicherin.

Meine Garmin zeigte 43,02 Kilometer, 529 Meter Aufstieg, 533 Meter Abstieg.

 

500 – 09.05.2013 – Kirchdorf an der Krems, 4.58.56, www.laufgemeinschaft.at, www.pentek-timing.at

Schön, dass ich hier in Oberösterreich seit der Marathonpremiere 2010 beim Über-Drüber-Marathon immer dabei sein konnte. Und das mein Marathonjubiläum hier stattfindet. An einem Donnerstag, an einem Feiertag, bei strahlendem Sonnenschein, bis 26 oC. Auf einem zweimal zu laufenden Rundkurs mit je 650 Höhenmetern, also insgesamt 1300 Höhenmetern. Herrliche Aussichten von über 800 Metern Seehöhe. Marathon bei Freunden mit Freunden. Und natürlich vielen Freundinnen! Vielen Dank an alle die seit dem 13.04.1986 bis 09.05.2013 in 27 Jahren und 27 Tagen auf 107 verschiedenen Laufstrecken bei 500 Marathons mit mir gelaufen sind, mich begleitet, mich betreut und mit mir gelacht haben. Es war eine wunderschöne Zeit und ich möchte noch sehr lange daran zurück denken.

14 Marathons unter 3.00.00, 238 mit Zeiten 3.00.00 bis 3.29.59, 178 mit Zeiten 3.30.00 bis 3.59.59, 70 über 4.00.

     1. Marathon   13.04.1986   3.50.59   A   Wien

100. Marathon   16.09.2001   3.09.11   A   Wachau

200. Marathon   12.12.2004   3.18.38   I    Reggio Emilia

300. Marathon   21.10.2007   3.20.28   NL Amsterdam

400. Marathon   14.11.2010   3.41.08   I    Livorno

500. Marathon   09.05.2013   4.58.55   A   Kirchdorf an der Krems

Ich bin unterwegs zu Marathon Nummer 501, irgendwann, irgendwo …..

Sieger 3.21.13, Siegerin 4.11.27, 42 FinisherInnen, auch Ultramarathon 63,3 km, Halbmarathon, Hauptlauf 6840 m, Schülerlauf, Kinderlauf, Knirpse und Minilauf, Stadtmeisterschaft.

Meine Garmin zeigte 42,25 km. Nächster Marathon voraussichtlich am Donnerstag, 29.05.2014 (Feiertag Christi Himmelfahrt).

499 – 04.05.2013 – Welsch-Bergmarathon, 4.35.20, www.welschlauf.com

Mein 10. Welschlauf seit 1999, Marathon 499 mit der Startnummer 499. 1999 war meine Teilnahme eine Spontanentscheidung nach einem erfolgreichen Marathon am Sonntag zuvor in Hamburg mit 2.56.40. Bei meiner Welschpremiere mit 1440 Höhenmetern finishte ich in meinem 61. Marathon nach 3.50.33 und somit um 0.53.53 langsamer als damals auf ebenem Kurs.

14 Jahre später lief ich vor sechs Tagen beim Marathon in der Ebene von Düsseldorf 3.38.48 und jetzt am Berg um 0.56.32 langsamer. Also 14 Jahre und 0.02.39 Unterschied.

Heute war herrliches Berglaufwetter, sogar der Mann mit Hut aus Nürnberg ist mit Susannerl nach Ehrenhausen angereist, wir hatten traumhafte An- und Aussichten nach vorne und von oben. Danke an Peter, der in seinem 98. Marathon die erste Marathonhälfte gemeinsam mit mir lief (2.15). Vielen Dank an meine beiden Kainach-Girls Johanna und Sabine, denen ich frische Wiesenblumen laufend überreichen konnte und die mir zumindest bergab nach St. Johann nicht davongelaufen sind. Ebenso herzlichen Dank an Gudrun, die mir auf den letzten acht Kilometern nach Wies zigmal „nur noch eine Steigung“ ankündigte. Im Nachhinein weiß ich, dass war die jeweils letzte Steigung vor der Nächsten! Aufgrund dieser vielen Steigungen bis ins Ziel müssten wir bei Kilometer 34 theoretisch unter dem Meeresspiegel gelaufen sein. Und danke für den gemeinsamen Zieleinlauf mit ihr! Zielbuffet Note 1A+ ebenso die ganze Organisation und die vielen HelferInnen auf der Strecke!

Sieger 2.52.40, Siegerin 3.21.06, 244 FinisherInnen.

Meine Garmin zeigte 42,98 km.

20. Welsch-Marathon am Samstag, 03.05.2014, 10.00 Uhr von Wies nach Ehrenhausen.

Und mein südtiroler Marathonlauffreund Hartmann, der Marathons an einem Ort nur einmal läuft, hat seine Teilnahme bei diesem Jubiläum bereits angekündigt! Wenn er 2014 zum ersten und einzigen Mal beim Welschmarathon läuft, will ich zum 11. Mal laufen.

498 – 28.04.2013 – Düsseldorf, 3.38.48, www.metrogroup-marathon.de

In meiner Jugend (also vorgestern, nee, gestern!) sang Frau das Lied “Wärst du doch in Düsseldorf geblieben … schöner …… in Düsseldorf am Rhein”! Heute meine Premiere in Düsseldorf, meine 107. Marathonlaufstrecke, und es war so schön, dass ich gern dort geblieben wäre! Nach den Vorbereitungsläufen bei den Marathons in Wien und Linz diesmal nahezu optimale äußere Bedingungen bei einer nur über Brücken bergauf verlaufenden Strecke auf glattem Asphalt. Zu Beginn ein klassisches “am Start muss dir kalt sein sonst bist du falsch bekleidet”. Nach einem kurzen Fußweg vom Hotel zum Start war ich “blaugefroren”, bei Kilometer 3 jedoch erwärmt und dann war es bis ins Ziel weder zu kalt noch zu warm. Es hat heute sehr vieles gestimmt, obwohl es kein Selbstläufer wie in Berlin 2012 war. Das Publikum war super und lautstark, aber doch merkbar weniger als in Berlin, Hamburg oder Köln. Mein 150. Marathon in Deutschland wurde mein 103. Marathon mit einer Laufzeit zwischen 3.30 bis unter 3.45. Halbmarathon nach 1.46.11, 2. Halbmarathon 1.52.36, die 0.06.25 blieben wahrscheinlich bei den vermehrten Essen- und Trinkpausen liegen. Organisatorisch eine top Veranstaltung! Soweit ich mich in der kurzen Zeit in Düsseldorf umsehen konnte, habe ich eine schöne saubere Stadt gesehen und blieben mir freundliche BewohnerInnen in Erinnerung. Derzeit sehr viele Baustellen, die bis zum nächsten Marathon am 27.04.2014 fertig sein sollten. Bin schon gespannt, wie neu Düsseldorf dann aussehen wird.

Sieger 2.07.48/Streckenrekord, Siegerin 2.26.24/zweitschnellste Damenzeit

2965 FinisherInnen, davon 20 ÖsterreicherInnen

Meine Garmin zeigte 42,78 km.

Berichte auf www.marathon4you.de von Joe und Andreas.

497 – 21.04.2013 – Linz, 3.52.49, www.linz-marathon.at

Sechs Tage nach dem erschreckenden Leid beim Boston-Marathon 2013. Es fällt mir schwer zur Marathontagesordnung überzugehen und mich darüber zu freuen. Marathon in Linz wie in London, Hamburg, Leipzig, Padua oder Belgrad. Die Laufgemeinschaft läuft weiter und hält zusammen.

Trauerminute vor dem Start. Unheimliche Ruhe. Mit zunehmender Kilometerzahl kehrt die Lauffreude zurück. Und doch: Bange wird mir als drei Feuerwehrautos gleichzeitig mit Folgetonhorn vorbeifahren. Auch jedes Rettungsauto mit Sirene löst Unbehagen aus.

Traumhaftes Wetter für die Zuseher. Für mich als Läufer gefühlte sommerliche Temperaturen von mehr als 20 oC bei ungetrübten Sonnenschein. Halbmarathon nach 1.55.28, auf der zweiten Hälfte durch die vermehrte Getränkeannahme und Kopfflüssigkeit um 0.01.53 langsamer, 1.57.21. Im Ziel um 0.02.03 schneller als vor einer Woche beim Vienna City Marathon. No na, der Zweite soll ja der Schnellere sein. Wie beim VCM 2013 habe ich auch bei meinem 10. Marathon in Linz nichts auszusetzen (außer das das vorbestellte bezahlte Funktions-T-Shirt nur in zu kleiner Größe vorhanden war). Und auch die ZuseherInnen haben sich in beiden Städten in meinem Bereich gleich verhalten, manche haben angefeuert, manche waren stumm, mal waren weniger, mal waren mehr.

Unverständlich für mich als Läufer finde ich das ständige Hick-hack zwischen Linz-Wien oder Wien-Linz. Beide Marathonveranstaltungen werden ausgezeichnet organisiert, wie viele andere kleinere in Österreich auch. Eine “Mir-san-mir”-Mentalität liegt mir nicht. Ein Miteinander schon.

Sieger 2.09.21, Siegerin 2.33.53, 867 FinisherInnen.

Meine Garmin zeigte 42,70 km.

Der nächste Marathon in Linz soll am 06.04.2014 sein. Wie der in Freiburg.

496 – 14.04.2013 – 30. Vienna City Marathon, 3.54.52, www.vienna-marathon.com

Nach einem “Medienmarathon” in der Woche davor – 4x in der Presse, 2x im Radio, 4×4 Minuten im Fernsehen – war es bei meinem 28. Wien-Marathon eine Herausforderung, mit der erforderlichen Ruhe an den Start zu gehen. Zudem wurde der heißeste Tag des Jahres 2013 vorhergesagt, am letzten Sonntag in Freiburg hatte es dagegen nur + 6 oC. An die Wärme und doch starke Sonne an diesem Tag konnte ich mich nicht so rasch einstellen. Das war in den vielen Jahren zuvor nicht anders. Freudig überrascht war ich, diesmal ein Startzeichen zu hören und auf der Reichsbrücke 2m² Platz für mich zum Laufen zu haben. Der Lauf war vom Start bis ins Ziel super. Die Aufnahme in den Club derer, die alle Marathons in Wien gefinisht haben, habe ich wieder nicht geschafft. Ich war beim 1. Marathon ja nur Zuseher, beim 2. Marathon nur 15km-Läufer.

Am Tag danach statt Freude über das Erreichte das Leid beim Marathon in Boston. Mir fehlen die Worte.

Nachdenklich aber doch fest entschlossen will ich weiterhin das Miteinander betonen und in meinem Umkreis leben.